Die Klassenstufe 9 des Otto-Schott-Gymnasiums fuhr vom 13.09. bis zum 18.09.2026 nach London, um dort ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und eine neue Kultur kennenzulernen. In der Woche wohnten wir Schülerinnen und Schüler bei herzlichen und freundlichen Gastfamilien, mit denen wir interessante Gespräche führen konnten und typisch englisch verpflegt wurden.
Unsere Fahrt begann am Sonntagabend um 22:30 Uhr, als wir uns mit dem Bus auf den Weg machten. Wir fuhren ungefähr 13 Stunden inklusive der Überfahrt auf einer Fähre, bis wir alle etwas verschlafen, aber fröhlich in London ankamen. Unser erster Stopp war der Greenwich Park, wo wir die Skyline von London bewundern konnten und uns den Nullmeridian anschauten und fleißig Erinnerungsfotos machten. Von dort aus ging es zu einer Bootstour über die Themse, bei der wir berühmte Sehenswürdigkeiten wie die Tower Bridge und den Elizabeth Tower vom Wasser aus sehen konnten. Unsere Bootsfahrt endete am Westminster Pier, von welchem wir mit dem Bus in Richtung Gillingham fuhren. Dort lernten wir unsere Gastfamilien kennen und verbrachten den ersten Abend bei ihnen und fielen zufrieden und mit vielen Eindrücken müde ins Bett.
Am nächsten Morgen trafen wir uns um 7:45 Uhr, um mit dem Bus wieder in die Stadt zu fahren. Dort sammelten wir unseren Tourguide Susan ein und machten eine ca. dreistündige Stadtrundfahrt inklusive einiger Spaziergänge, wobei wir viel lernen durften und viele Sehenswürdigkeiten, diesmal vom Land aus, sehen konnten. Wir bewunderten die Sehenswürdigkeiten wie die Millenium Bridge, den Buckingham Palace, die St. Pauls Cathedral sowie den Elizabeth Tower und das Parlament. Nachdem wir unseren Tourguide verabschiedet hatten, ging es für uns weiter zum Wembley Stadion. Dort hatten wir eine Tour, bei der wir viele Dinge über das Stadion lernten, durften und coole Eindrücke erhielten. Nachdem die Tour beendet war, hatten wir alle etwas Freizeit, in der wir die Umgebung erkunden konnten und die meisten auch ein bisschen shoppen gingen. Am Abend fuhren wir zurück zu unseren Gastfamilien und verbrachten den Abend dort.
Am Mittwoch trafen wir uns zur selben Zeit und brachen auf nach Margate an die Küste. Von unserem Busparkplatz aus begann unsere ca. 3,5-stündige Wanderung an der Küstenlinie entlang. Auf unserer Wanderung fanden wir Krabben, viele Muscheln und genossen die frische Brise. Wir liefen zwischen Klippen entlang und machten viele Fotos z.B. in einer Einkerbung der Klippen. Nachdem wir erschöpft und glücklich nach den schönen Eindrücken wieder am Bus in Broadstairs ankamen, machten wir uns auf den Weg nach Canterbury. Dort hatten wir dann etwas Freizeit, in der wir die Altstadt mit ihren süßen Häusern und den kleinen Gassen erkundeten. Es wurde Fish and Chips gegessen, in Läden gestöbert und vor allem die Stadt mit ihrer Kathedrale bewundert. Um 13:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zur University of Kent, um dort an einem energiegeladenen und spaßigen Cricket-Kurs teilzunehmen, bevor wir schließlich auch schon unseren letzten Abend in den Gastfamilien hatten.
Dann kam auch schon der letzte Tag unserer Reise. Um 7:30 Uhr verabschiedeten wir uns von unseren Gastfamilien und machten uns das letzte Mal auf den Weg nach London. Wir gingen über die Tower Bridge in Richtung des Towers of London. Dort besichtigten wir die Kronjuwelen und erkundeten den Tower danach auf eigene Faust. Wir ließen uns von Beefeatern Geschichten erzählen und bewunderten die Raben. Nachdem der Tower ausgiebig besichtigt wurde, machten wir uns auf den Weg zu den Museen. Einige gingen in das Natural History Museum, andere ins Science Museum und wieder andere gingen ins Tate Modern Museum. Anschließend konnten wir noch einmal Freizeit genießen, in welcher wir London auf eigene Faust erkunden durften. Danach ging es zurück zum Bus und wir machten uns auf den Weg zurück nach Deutschland.
Wir fuhren ungefähr 18:00 Uhr los und Uli, unser Busfahrer, schaffte es, uns noch kurz vor Boardingschluss auf die Fähre um 20:00 Uhr zu verfrachten. Um ca. 9:30 Uhr am folgenden Freitag kamen wir erschöpft, glücklich und voller neuer Erinnerungen und Eindrücke hier in Jena wieder an.
Wir alle sind sehr dankbar für diese Chance, unsere Sprach- und Kulturkenntnisse zu verbessern und erweitern. Unser Dank richtet sich an alle Lehrer, die an der Organisation und der Umsetzung dieser Fahrt beteiligt waren. Ein besonderer Dank gilt auch unserem Busfahrer Uli, der uns die ganze Woche nach bestem Wissen und Gewissen durch die Stadt kutschiert hat.
Alles in allem war es eine tolle Erfahrung und wir würden es allen folgenden Klassen immer wieder empfehlen und hoffen, sie genießen es genauso sehr wie wir.
Anna K., Klasse 9/1