Siebzehn Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 sowie Frau Looke und Frau Rusteberg starteten am Montag kurz nach 7 Uhr am Paradiesbahnhof in Jena. Nach etwa 12 Stunden abenteuerlicher Anreise kamen wir schließlich erschöpft, aber auch gespannt in unserem Hostel mitten im Stadtzentrum von Luxemburg (🇱🇺) an. Trotz der langen Fahrt nutzte ein Teil der Gruppe den Abend noch, um erste Eindrücke von der Stadt zu sammeln.
Am Dienstag stand ein Besuch im Europäisches Parlament auf dem Programm. Durch ein interaktives Rollenspiel erhielten wir einen anschaulichen Einblick in die Gesetzgebung der EU, was viele von uns als besonders interessant und praxisnah empfanden. Am Nachmittag ging es weiter nach Trier 🇩🇪, wo wir nicht nur die historische Stadt erkundeten, sondern auch an einer Stadtführung teilnahmen, die von Schülerinnen unserer eigenen Gruppe gestaltet wurde. Diese persönliche Perspektive machte die Führung besonders lebendig und nahbar. Ein gemeinsames Abendessen rundete den Tag ab.
Am Mittwoch führte uns unsere Reise nach Verdun 🇫🇷 zum Mémorial de Verdun. Die Auseinandersetzung mit der Schlacht von Verdun im Ersten Weltkrieg hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck. Besonders die eindrucksvolle Gestaltung des Museums und die engagierte Führung regten zum Nachdenken an und machten die historischen Ereignisse greifbarer.
Am Donnerstag besuchten wir das kleine, aber bedeutende Schengen 🇱🇺. Dort wurde uns die Rolle des Schengen-Abkommens und dessen Bedeutung für ein vereintes Europa nähergebracht. Es war spannend zu sehen, wie ein so unscheinbarer Ort eine so große politische Wirkung entfalten kann. Ein besonderes Highlight war, dass wir uns im Namen des OSGs mit einem Schloss verewigen durften. Am Nachmittag übernahmen die Schülerinnen des Französischkurses eine Stadtführung durch Luxemburg, die informativ und abwechslungsreich gestaltet war. Der Tag klang mit einem letzten gemeinsamen Abendessen in entspannter Atmosphäre aus.
Insgesamt war die Studienfahrt eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung. Die Mischung aus politischer Bildung, historischer Auseinandersetzung und eigenen Beiträgen aus der Gruppe machte das Programm sehr vielfältig. Besonders positiv fiel auf, dass wir nicht nur theoretisches Wissen vermittelt bekamen, sondern durch interaktive Elemente und eigene Beteiligung aktiv eingebunden wurden. Die Reise durch Deutschland, Luxemburg und Frankreich hat uns nicht nur geografisch, sondern auch inhaltlich einen umfassenden Einblick in Europa und seine Geschichte gegeben.
Lara H. (11/3)